Testimonials

Michael Christ, interner Projektleiter Tiefbauamt Graubünden Fachstelle Langsamverkehr

«Als begeisterter Wegnutzer – sei es beim Mountainbiken oder beim Wandern – sehe ich das Projekt als gesellschaftlichen, sinnvollen Ansatz. In einer Zeit, in der viele vermehrt ihre eigenen Werte in den Vordergrund stellen, setzen wir bewusst auf Zusammenarbeit und aktive Kommunikation. Diese Haltung schafft viel Goodwill, was auch von anderen Regionen teilweise beneidet wird. Es ist jedoch kein Selbstläufer, sondern eine bewusste Entscheidung, um Freiheit für alle, die sich gerne aktiv in der Natur bewegen, zu bewahren.»

Martin Vincenz, CEO Graubünden Ferien

Als Biker, Wanderer und Spaziergänger freue ich mich immer wieder aufs Neue an unserer Natur und Landschaft und den vielseitigen Möglichkeiten für Sport und Erholung in der freien Bergwelt. Ich erachte Fairtrail als grosse Chance und einen wichtigen Beitrag, dass wir die Infrastrukturen in den Bündner Bergen für die kommenden Generationen bewahren können.

Stephan Kaufmann, Geschäftsführer Wanderwege Graubünden (WWGR)

«Fairtrail beginnt bei uns: Wer Rücksicht vorlebt, verändert das Miteinander in der Natur genauso wie im Alltag – Schritt für Schritt, Begegnung für Begegnung.»

Kevin Suhr, externer Projektleiter Fairtrail, ALLEGRA

«Die Koexistenz in Graubünden ist nicht nur eine bewusste Entscheidung, sondern die einzige realistische und nachhaltige Lösung zur Nutzung der vorhandenen Infrastruktur».

«Wenn immer mehr Menschen auf unserer Erde leben, müssen wir immer mehr aufeinander Rücksicht nehmen. Es ist auch mein Beitrag, dass meine Kinder und ihre Generation noch Abenteuer in der Natur erleben können. Fairtrail zeigt, dass gelebte Rücksichtnahme nicht nur funktioniert, sondern auch das Erlebnis in der Natur für alle verbessert.»

Tanja Niffeler, Co-Geschäftsleiterin WWF Graubünden

Fairtrail trifft den Nerv der Zeit. Fairtrail ist vielseitig und unkonventionell. Genau das macht die Kampagne so wirksam. Wenn ein breites Netzwerk dahintersteht – von Bikerinnen bis Förster – öffnen sich mehr Türen und Ohren.»

Sarah Cadotsch – Verantwortliche Öffentlichkeitsarbeit, Bündner Patentjäger Verband

«Ich wünsche mir, dass wir uns mehr bewusst sind, wie gut sich Wildtiere anpassen können – aber das darf nicht bedeuten, dass wir uns immer weiter ausbreiten. Es geht darum, respektvoll mit ihrem Lebensraum umzugehen und zu verstehen, dass gewisse Orte einfach ihnen gehören. Fortpflanzungsgebiete, Ruheorte und Rückzugsräume sollten geachtet und geschützt werden. Das muss in den Köpfen der Wegnutzenden verankert sein.»

Ralf Fluor, Revierförster und Betriebsleiter des Forst- und Werkbetriebs der Gemeinde La Punt Chamues-ch und Madulain

«Im Wald haben wir zunehmend Probleme mit Wegnutzenden, die Abkürzungen nehmen oder abseits der markierten Wege unterwegs sind. Das schädigt die Pflanzen, zerstört Jungbäume oder seltene Pflanzenarten. Solches Verhalten ist schade und unnötig, weil die Wege ja signalisiert sind. Für die Wildtiere ist das Problem noch grösser: Schnelle, überraschende Bewegungen – etwa von Bikes – erschrecken sie stark. Das ist deutlich belastender als der Lärm der Forstarbeiten, denn dieser ist konstant und lokal begrenzt. Das Unvorhersehbare macht den Stress. Darum ist Fairtrail eine wichtige Initiative, die für Rücksicht und Bewusstsein sorgt.»

Severin Hohenegger, Wanderleiter

«Rücksicht macht den Unterschied. Wenn man aufmerksam ist, Situationen früh erkennt und fair handelt, lassen sich Konflikte ganz einfach vermeiden.»

Nicole Tschenett, Fairdinandin und Bike-Guide Val Müstair

«Am Ende wollen wir doch alle dasselbe: die Natur und die Bündner Bergwelt geniessen. Also machen wir uns doch einfach locker, lasst uns Freude haben daran und treten wir einander mit einem Lächeln gegenüber».

Petra Hassler, passionierte Landwirtin mit Herz, Verstand und offenen Hoftüren

«Fairtrail hilft, Verständnis zu schaffen – und genau das braucht es. Viele wissen nicht, warum ein Zaun geschlossen werden soll, warum man keinen Abfall liegen lassen oder nicht querfeldein gehen soll. Dabei steckt hinter allem ein klarer Grund – nämlich der Schutz der Tiere, der Natur oder der Infrastruktur.»