Fairtrail fördert seit 2019 Respekt und Toleranz zwischen den Wegnutzenden sowie gegenüber Wald, Wild und Alpwirtschaft, damit das bestehende Wegnetz weiterhin gemeinsam genutzt werden kann. Das Prinzip der Koexistenz hat sich bewährt: Sensibilisierung wirkt nachhaltiger als Verbote. Die Kampagne setzt auf klare Botschaften, persönliche Begegnungen, regionale Massnahmen und vielfältige Kommunikationsmittel.
Die gemeinsame Nutzung der Langsamverkehrswege in Graubünden ist ein bewusster Entscheid. Das erfordert Toleranz, Rücksicht auf Natur und Umwelt und einen realitätsnahen Umgang.
Ein respektvoller Umgang unter den Wegnutzern ist dabei ebenso zentral wie der schonende Umgang mit dem Raum. Separate Wegnetze für einzelne Gruppen wären nicht nur kaum durchsetzbar, sondern auch mit hohem Aufwand und erheblichem Landverbrauch verbunden – mit klar negativen Folgen für Natur und Landschaft.
Und genau deshalb lautet der Fairtrail-Slogan: «Isch jo logisch» – weil ein faires Miteinander die einzig sinnvolle Lösung ist.