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Fairtrail ist die kantonale Initiative für konfliktarme gemeinsame Nutzung des Wander- und Bikeweges in Graubünden.

Fairtrail kurz erklärt.

Was ist Fairtrail?

Kantonale Initiative für Respekt und Toleranz zwischen den Wegnutzenden sowie gegenüber Wald, Wild und Alpwirtschaft.

Warum

Damit das bestehende Wegnetz weiterhin gemeinsam genutzt werden kann.

Wer – Breit abgestützt

Projektträger

Tiefbauamt Graubünden, Fachstelle Langsamverkehr

Beirat

AWT, GRF, Wanderwege Graubünden WWGR

Involvierte Ämter

AWN, ANU, AJF, Plantahof, KAPO

Sounding Board

Pro Natura GR, WWF GR, IG graubünden Bike Guides, BBV GR, Rangerdienst, graubünden Trailrun, WWGR, BKPJV, Verein Bündner Pärke, Bündner ÄlplerInnen Verein, ZHAW, Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen, Stiftung Biodiversität GR

Zu allen Partnern

Impact

«Wir fördern Respekt und Toleranz zwischen den Wegnutzenden sowie gegenüber Wald, Wild und Alpwirtschaft – damit das bestehende Wegnetz weiterhin gemeinsam genutzt werden kann.»

Ziele 2024 – 2027

(01) Institutionelle Verankerung
Fairtrail wird bei allen Schlüsselorganisationen als Mehrwert und Chance betrachtet, ist strategisch verankert und als Qualitätssymbol anerkannt. Die Schlüsselorganisationen sensibilisieren ihre Basis entsprechend.

(02) Akzeptanz & Verhalten der Nutzergruppen
Fairtrail ist bekannt und beeinflusst das Verhalten und die Wahrnehmung der Wegnutzenden nachhaltig.

(03) Interkantonale Skalierung & Zukunftssicherung
Fairtrail ist in GR finanziell + organisatorisch gesichert und als nationales Referenzmodell für Koexistenz bekannt.

Koexistenz

«Das rücksichtsvolle und faire Verhalten aller Wegnutzenden gegenüber Flora, Fauna und anderer gleichzeitigen Mitbenutzer:innen der Wege.»

Was macht Fairtrail?

Fairtrail Graubünden ist auf kantonaler Ebene aktiv und unterstützt regionale/lokale Umsetzungen

  • Schnittstelle zwischen und Sensibilisierung der zentralen kantonalen Akteure
  • Inhaltliche und adressatengerechte Aufbereitung ihrer Anliegen
  • Koordination der Fairdinand-Einsätze vor Ort (Botschafter für Respekt und Toleranz)
  • Bereitstellung von Grundlagen, Informationsmaterial und Werbemitteln (inkl. Give Aways)
  • Kantonale Kommunikationskampagne via GRF

Aktuelle Situation Koexistenz in Graubünden

Synthese der Auswertung von: Nutzerbefragung, Destinations-Briefing, Reklamationsanalyse, Fairdinand-Rückmeldungen, Fairtrail Jahresberichte

Wahrnehmung

  • Sympathischer Auftritt mit guter Reichweite, Sichtbarkeit allerdings noch zu steigern
  • Give-aways kommen gut an
  • Fairdinands schaffen erkennbaren Mehrwert
  • Zunehmend positives Feedback im Feld
  • Hauptsächlich digital wahrgenommen
  • Reklamationsanalyse bestätigt Nutzen der Kampagne

Einstellung, Haltung

  • Zunehmendes Involvment von Landwirtschaft und Umweltorganisationen
  • Destinationen befassen sich mit Koexistenz auf Wegen und mit Landwirtschaft
  • Leistungsträger reagieren auf Ansprache, agieren aber selten proaktiv

Verhalten

  • Erste Destinationen setzen Koexistenzmassnahmen um
  • Kommunale Ämter und Politik meist wenig aktiv
  • Wegnutzende vielerorts erfolgreich sensibilisiert
  • 81 % fühlen sich zu fairem Verhalten motiviert
  • Reklamationen Biker vs. Wanderer deutlich zurückgegangen

Fokus 2026

Fokus 2026 auf Basis GAP-Analyse mit Abgleich Ziele und Rückmeldungen

1. Vereinfachung und Standardisierung

Projektwebsite, Pitch-Materialien, B2B-Sensibilisierung

2. Stakeholdermanagement

Strukturierter Austausch Destinationen, Runder Tisch Ämter/Sounding Board, Stakeholder Map, Pro-Pakete, Newsletter schärfen

3. Thematische Schärfung und Priorisierung

Fairtrail als Schnittstelle, Bedürfnisse auf kant. Ebene ausbalancieren, Regionale Themen regional

4. Fairdinand-System

Klare Richtlinien 2026, Inhaltlicher Fokus auf Mensch – Umwelt, Ausbau Rolle Fairdinands, Systemöffnung

5. Event- und Community-Präsenz

Eventstrategie, zentrale Einsatzplanung, Protokoll

6. Public Relations

Zentrale PR-Verantwortung, dezentrale Medienpflege, Kernbotschaften setzen und steuern

7. B2C-Kampagne

Integriert bei GRF Fokus Zielgruppe, zentrale Bereitstellung von Kommunikationsmitteln

8. Give Aways und Unterstützungsmaterial

Reduktion auf Wirkung, Eventmaterial

Meilensteine 2024

Lancierung Projektphase 2024–2027 04/24
Kommunikationskonzept und Anpassungen CICD, neuer Slogan: isch jo logisch! 11/25
Neues Bestellportal Online 08/24 www.gr-shop.fairtrail.ch
Fairtrail 360° Analyse 08/24
Pilot Fairtrail Winter 12/24 - 03/25

Meilensteine 2025

Fairdinand Schulung: Online-Kurs überarbeitet, Schulungstag in Thusis 03/25
Erarbeitung Factsheet für Entscheidungsträger*innen und Gästeberater*innen 03/25
Präsentation an Alpmeistertagung 03/25
Roadshow mit Besuch der wichtigsten Leistungspartner, Lancierung Kampagne 2025 04/25
Integration Gästebefragung auf www.graubuenden.ch/fairtrail 05/25
Lancierung Fairtrail Zentralschweiz 05/25
Erste Destinationen adaptieren Fairtrail im Rahmen "Pro-Pakete" lokal auf ihre Bedürfnisse 07/25
Lancierung Wimmelbuch "Unterwegs in den Bündner Bergen" 09/25 www.fairtrail-wimmelbuch.ch
Lancierung Matchplan mit neuem Zielsystem und internen Organisationsstrukturen 09/25
Saison-Debriefing mit Destinationen 10/25

Meilensteine 2026

GAP-Analyse (Abgleich Ziele und umgesetzte Massnahmen) 01/26
Runder Tisch mit involvierten Ämtern und Sounding Board 02/26
Kickoff Veranstaltung Fairtrail 2026 03/26

Weitere Informationen zu Fairtrail Graubünden

13. März 2026
Letzte Woche trafen sich in Thusis die zentralen Akteurinnen und Akteure von Fairtrail zum Kickoff 2026. Die Botschaft des Nachmittags war klar: Zusammen machen wir den Unterschied. Fairtrail wirkt nur, wenn alle mitziehen – Destinationen, Produktmanagement, Fairdinands im Feld, Ämter, Gemeinden, Leistungsträger und Projektpartner.
17. Februar 2026
Alle Informationen zu Fairtrail Graubünden